Der Bundestag stimmt nun doch am Mittwoch über die Ausgestaltung des Rettungsschirms EFSF ab. Mit diesem Zugeständnis reagiert die Regierung auf Kritik aus Opposition und Öffentlichkeit, eine solch riskante Entscheidung nicht im Alleingang zu fällen. Bundeskanzlerin Merkel befürwortet für Griechenland offenbar einen Schuldenschnitt von mehr als 50 Prozent. Da bin ich aber am Mittwoch gespannt wie ein Flitzebogen, was da wohl am Ende rauskommt. Ich finde es schon mal gut das die Debatte und anschließende Entscheidung öffentlich geführt wird und nicht hinter verschlossene Tür bestimmt wird.

http://www.sueddeutsche.de/politik/kanzlerin-merkel-lenkt-ueberraschend-ein-bundestag-setzt-mitsprache-beim-rettungsschirm-durch-1.1172217

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Sie hat es mit gut zureden versucht und zum Schluss mit einem Machtwort. Doch Kanzlerin Merkel hat ihren Koalitionskindergarten nicht im Griff. Röslers FDP und Seehofers CSU machen in der Euro-Frage, was sie wollen. Eine Frage drängt sich auf: Wie lange wird und kann Schwarz-Gelb noch halten?                                                                                                                                                                Wer Merkel kennt, der weiß: Das war kein gut gemeinter Rat, kein netter Tipp fürs Leben. Nein, das war ein Machtwort der Kanzlerin.

http://www.sueddeutsche.de/politik/koalitionskrach-um-griechenlandhilfe-stampfen-im-europaeischen-glashaus-1.1143482

Athen (dpa) – In Athen naht die Stunde der Wahrheit. Am Mittwoch kommen die Experten von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) zurück, um die Fortschritte des griechischen Sparprogramms zu kontrollieren.

Genau das habe ich kommen sehen. In keinem anderen EU Land funktioniert der Wahlspruch so 100% wie in Griechenland, nämlich der Spruch „Eine Hand wäscht die andere“.  Wo bei uns hier verschiedene Lobbyistengruppen  bestimmen wo es lang geht um ihr Schäfchen ins Trockene zu bringen, sind es in Griechenland  nur  3,4,5  Familienclans die das sagen haben.Wenn die einen Nutzen daraus ersehen dann drehen sie der Griechischen Regierung ratz-fatz den Geldhahn zu und schon ist die Sch…. am dampfen.

http://web.de/magazine/finanzen/geld/13643124-troika-reist-nach-athen-finale-im-finanzdrama.html

Griechenlands Premier Papandreou hat es geschafft: Das Parlament billigt seinen Sparkurs, die Staatspleite ist vorerst abgewendet. Von Athen über Brüssel bis Washington sind die Politiker erleichtert. Doch die Zukunft des Landes lässt sich mit Sparappellen nicht sichern. Nötig ist eine kleine Revolution – mit neuen Politikern, verantwortungsvollen Eliten und einem entscheidenden Beitrag der europäischen Staaten. Was braucht Griechenland außer unser Geld?  Eine neue Führung von den untersten Kommunalen Führungskräften bis hoch in die staatliche Führung. Denn wer bis jetzt korrupt war, der kann das auch in Zukunft nicht unterlassen. Es ist ja auch ganz einfach die Hände aufzuhalten und es ist auch keine Kraftanstrengung. Auf der anderen Seite ist es aber so, das hier bei uns fast das gleiche Chema läuft zwischen Regierenden und den Lobbyisten. Regierst und entscheidest Du in unserem Sinne so wird die Parteispende nicht von schlechten Eltern sein.

http://www.sueddeutsche.de/politik/griechisches-parlament-stimmt-sparpaket-zu-und-jetzt-bitte-eine-revolution-1.1114074

„Gute Nachricht für Griechenland und Europa“: EU-Kommissionspräsident Barroso begrüßt das Vertrauensvotum der griechischen Parlamentarier für ihre Regierung. Auch Kanzlerin Merkel zeigt sich optimistisch. Eine Mehrheit der Abgeordneten hatte sich in der Nacht hinter Ministerpräsident Papandreou gestellt – und damit auch hinter sein drastisches Sparprogramm. Aber die nächste Hürde auf dem Weg zu neuen Milliardenhilfen ist schon in Sicht.  Soviel ist aber durch diesen Sieg für Papandreou auch noch nicht gewonnen. Seine Gegner sind weiterhin aktiv und bringen tausende auf die Strassen. Es  ist nur ein Mosaikstein auf dem Wege zum weiteren Erhalt von EU Mitteln, die wir wohl höchstwahrscheinlich nie mehr wieder sehen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/euro-krise-griechische-regierung-gewinnt-vertrauensabstimmung-1.1111220

Eine Anzeigenkampagne der deutschen Wirtschaftsbosse, war da nicht was? Richtig: Im vergangenen Jahren machten sie über ihren „Energiepolitischen Appell“ mächtig Druck auf Angela Merkel. Jetzt fordern 47 deutsche und französische Manager in Zeitungsanzeigen die Rettung klammer Staaten – mit dem Einverständnis der Kanzlerin.  Läßt sich die Bundesregierung und mit ihr die Kanzlerin von den Lobbyisten nicht mehr vorschreiben was und wie sie was zu machen haben muß eine andere Variante her.  Dies wären eine Art Bitten nur mit dem Unterschied das im Hintergrund die Warnung steht“ Rettet ihr die Bankrottstaaten nicht so haben wir andere Möglichkeiten euch zu zwingen“.  Warum können diese Wirtschaftsbosse nicht ein anständiges Angebot machen um damit zu zeigen, wir wollen auch. Das diese Rettung nicht ohne starke Verluste  durchgeführt werden kann ist doch jedem einzelnen klar. Nur unklar ist warum das nur der Steuerzahler und insbesondere der Deutsche tragen soll.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-wirtschaft-anzeigenkampagne-bitte-bitte-rettet-doch-den-euro-1.1110669

Andere Länder, selber schuld oder durch Finanzhaie hinein gedrängt, bauen Mist am laufenden Band und Deutschland soll mal wieder zahlen. Aber Papandreou hat ja einen Sündenbock gefunden. Was soll der Neue besser machen? Es muß Einschnitte geben und die tun nun mal sehr weh.

Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker hingegen dängt die Bundesregierung  zur Eile. Wird dieser Herr auch von einigen Lobbyisten gedrängt und geführt?

Warum muß Deutschland immer den größten Batzen ins Ausland zahlen? Wir sollten lieber mal auch an uns selber denken und den eigenen Ärmsten unter die Arme greifen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/regierungskrise-in-griechenland-papandreou-schasst-finanzminister-1.1109557